23.10.2007 11:59 von LUA-SBG
Eine aktuelle Studie von 14 renommierten Wissenschaftlern (Report der
BioInitiative Working Group vom 31.8.2007) zeigt erneut die Gefahren von
Mobiltelefonen und Sendern für die menschliche Gesundheit auf. Demnach
liegen die zulässigen Grenzwerte für diese Technologie in beinahe
sämtlichen Ländern tausendfach zu hoch und wäre es dringend
erforderlich, niedrigere Vorsorgegrenzwerte gesetzlich festzulegen.
Andernfalls bestehe das Risiko für gesundheitliche Probleme wie Kopfweh
und Müdigkeit. Aber auch Gedächtnisverlust, vorzeitige Alterung,
Tinnitus und Krebs werden als mögliche Konsequenz einer
Langzeitbestrahlung genannt. Als besonders gefährdet gelten Kinder. Es
wird daher im Report u.a. empfohlen, auf die Einrichtung von
WLAN-Netzwerken etwa in Schulen oder Büchereien zu verzichten.
Entziehen
kann sich dieser Strahlung kaum jemand, überziehen die Mobilfunknetze
doch bereits fast alle bewohnbaren Gebiete der Erde. Die Wissenschaftler
zeigen eindringlich auf, dass wir uns auf Grundlage des vorhandenen
Wissens im Umgang mit Mobilfunk "business as usual" nicht mehr leisten
können. Auch wenn die Langzeitwirkungen dieser Technologie noch weiter
erforscht gehören, besteht bereits jetzt dringender Handlungsbedarf.
Dieser Report kann im Original auf Bioinitiative
Report nachgelesen werden.