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Marieninsel Strobl: VwGH erkennt aufschiebende Wirkung zu

07.01.2014 11:50 von Markus Pointinger

Umsetzung vorerst nicht zulässig

Wie bereits in den LUA-Notizen 2/2013 berichtet geht es bei der Marieninsel um das Bauvorhaben eines Industriellen im Naturschutzgebiet Wolfgangsee-Blinklingmoos. Er will dort die im Jugendstil errichtete Marienvilla abreißen, den daneben befindlichen Wald roden und diverse Gebäude in diesem nach Naturschutzgesetzstreng geschützten Bereich errichten. Die Gemeinde hat das bereits baurechtlich bewilligt, obwohl ein derartiges Vorhaben im Grünland nicht mit den raumordnungsrechtlichen Vorgaben konform gehen kann. Aber auch aus naturschutzrechtlicherSicht gibt es massive Bedenken gegen das Vorhaben.

Die alte Regierung mit den Landesräten Eisl und Blachfellner gab nur wenige Tage vor Angelobung der neuen Regierung grünes Licht für eine Bewilligung, wogegen die LUA Beschwerde an den VwGH erhob. Durch die aufschiebende Wirkung der Beschwerde ist das Vorhaben nun vorerst einmal gestoppt. 

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