Newsansicht

Kraftwerksprojekte im Oberpinzgau

02.08.2005 09:40 von LUA-SBG

Bürgermeister wollen Nationalpark Hohe Tauern einstauen

Vorsintflutliche Kraftwerksprojekte sollen jahrelange Versäumnisse im Hochwasserschutz ausgleichen.
Die Bürgermeister schrecken nicht einmal vor den Krimmler Wasserfällen zurück. Um sie vor Kraftwerksnutzung zu schützen, wurden Europas größte Wasserfälle bereits 1967 vom Europarat unter Schutz gestellt.
"Wurde hier das natürliche Heimatempfinden durch das Hochwasser weggerissen?", fragt fassungslos Umweltanwalt Dr. Wiener.
Es ist dem Nationalpark zu verdanken, dass es in den Hohen Tauern noch naturbelassene Gebirgsbäche gibt. Fehlentwicklungen der Raumordnung im Tal haben der Salzach den notwendigen Raum genommen. Jetzt besteht die einmalige Chance, mit dem Neubau der Pinzgaubahn der Salzach wieder Platz zu schaffen, anstatt die Kostbarkeiten des Nationalparks völlig ideenlos unter Wasser zu setzen.

Gesamte Ausgabe lesen